Was wir tun

Im Angesicht wachsender sozialer und ökologischer Krisen ist klar: Wir haben kein Wissensdefizit. Die sozialen Auswirkungen des gegenwärtigen fossil-neoliberalen Wirtschaftssystems etwa auf wachsende Ungleichheit innerhalb und zwischen den Ländern sind ebenso erforscht und bekannt wie die Zusammenhänge zwischen der wachstums- und profitgetriebenen Wirtschaftsweise einerseits sowie Erderhitzung und Arten­sterben andererseits.

Auch bekannt sind die Lösungen für diese Krisen: Der Bundesregierung liegen etwa höchstkarätige Ausarbeitungen des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen vor, ebenso sind im Netzwerk ScientistsForFuture über 30.000 Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum zusammengeschlossen, die Alternativen zum zerstörerischen „Weiter-So“ anbieten. Aktuell ist aber deutlich: Gesellschaft und Politik sind mehrheitlich nicht willens, das Weiter-So zu verlassen. Statt den Ukrainekrieg und wachsende Lebensmittel-Versorgungsengpässe weltweit entschiedenst zu nützen, um auf regenerative Energiequellen umzusteigen, wird vor allem versucht, kriegsbedingte Ausfälle aus Russland durch Einkauf anderswo auszugleichen, ohne naheliegende Einsparmaßnahmen wie ein Tempolimit umzusetzen.

Entsprechend setzen wir und dafür ein, dieses vorhandene Wissen beschleunigt in die Umsetzung zu vermitteln, indem wir Bewusstsein fördern, Gesprächspartner vernetzen, spirituelle Leitwerte und Kraftquellen zu erschließen, aber auch für unsere Überzeugungen mit Zivilem Ungehorsam und Widerstand zu kämpfen.